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10. Kurdisches Filmfestival Hamburg

10. Festîvala Fîlmên Kurdî ya Hamburgê

30.OKT. bis 06.NOV.

Seit 2005 sind wir jedes Jahr mit zahlreichen Filmen über Frauen, deren Situation und die Auswirkungen auf die kurdischen Kinder, in den verschiedenen Gebieten, geschichtlich und aktuell mit unseren Filmen und Dokumentationen, die wir präsentieren, zumal die Kämpfe in den betroffenen Gebieten immer noch stattfinden.

Obwohl die kurdischen Sprachen und Kultur unterdrückt wurden und werden, entstanden in den letzten Jahren zahlreiche kurdische Spielfilme und unzählige Kurz- und Dokumentarfilme. Kurdische Filmschaffende setzen sich kritisch mit überkommenen Traditionen und herrschenden Verhältnissen auseinander. Ihre Filme zeigen schonungslos Vertreibung, Flucht, Unterdrückung, Folter und Menschenrechtsverletzungen. Sie zeigen aber auch den Kampf der Bevölkerung für ein Leben in Würde und Selbstbestimmung. Das Besondere ihres filmischen Schaffens ist, dass sie neue Möglichkeiten des Lebens aufzeigen, Visionen auf die Leinwand bringen.

Für die Vielfalt und auch Kontroversen wollen das zehnte Kurdische Filmfestival in Hamburg eine breite Öffentlichkeit sensibilisieren.
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SPIELFILME
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DOKUMENTARFILME
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KURZFILME
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PANELS

DAS DIESJÄHRIGE KURDISCHE FILMFESTIVAL HAMBURG
IST DEM „HELD DES KINOS“ MAZDEK ARARAT (ÖMER BAĞCI) GEWIDMET,
DER BEI EINEM VERKEHRSUNFALL IN KOBANÊ UMS LEBEN KAM.​

Die Filmkommune Rojava wurde 2015 in Kobanê gegründet,
und ist seither Ausbildungsstätte für Drehbuchautor* innen, Regisseur*innen und Filmemacher*innen.

Dem Elitären wird das Kino für alle entgegengesetzt:
die Kommune definiert ihr Verständnis von Kino als einen Ort, an dem sich Menschen einander ihre Geschichten erzählen können.

Fokussiert wird hierbei neben dem kulturellen Austausch,
die Perspektive der Frauen, und die der Unterdrückten.

MAZDEK ARARAT
gehörte zu den Mitgründern eben dieser Filmkommune Rojava,
und war sicherlich auch dafür bei der Bevölkerung
als „Held des Kinos“ bekannt…